Der März hatte für mich viele Facetten – von inspirierenden Begegnungen über intensive Einblicke in die Herausforderungen von Selbstständigen bis hin zu wichtigen Impulsen rund um Klarheit, Führung und bewusstes Handeln.
Was sich dabei wie ein roter Faden durchgezogen hat: Es geht selten darum, mehr zu machen. Sondern darum, klarer zu sehen, bewusster zu entscheiden und die eigene Rolle wirklich anzunehmen.
Genau diese Themen haben meine Arbeit, meine Gedanken und auch meine Inhalte in diesem Monat geprägt.
Cross Mentoring-Programm der IHK Koblenz geht in die nächste Runde
Am 26.03.2026 fand die Kick-off-Veranstaltung des Cross-Mentoring-Programms der IHK Koblenz für dieses Jahr statt.
Auftakt des Programms ist ein Speed-Dating zwischen Mentorinnen und potenziellen Mentees.
An diesem Nachmittag habe ich 10 Gespräche mit engagierten jungen Frauen, die etwas bewegen wollen, geführt. Jetzt gilt es, auf die Bekanntgabe der Matches zu warten. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wen ich bis November bei ihrem Business-Vorhaben begleiten und unterstützen darf. So viele unterschiedliche Persönlichkeiten, Hintergründe, Fragen und Ziele und gleichzeitig bei allen der Wunsch, sich weiterzuentwickeln, klarer zu werden und den eigenen Weg mutig zu gehen.
Neben vielen neuen Gesichtern, gab es auch Wiedersehen und Begegnungen mit Mentorinnen, die bereits im letzten Durchgang dabei waren. Das war wirklich sehr bereichernd und es ist immer wieder beeindruckend, wie viel in kurzer Zeit entstehen kann, wenn Menschen sich offen begegnen und ehrlich ins Gespräch kommen.
Ganz lieben Dank an Susanne Ditzer und die IHK Koblenz für die tolle Organisation und vor allem dafür, dass ein solcher Begegnungsraum geschaffen wurde!
Weniger Chaos, mehr Überblick: 5 Wege, wie Du Dein Unternehmen effizienter führst
Ein aktueller Beratungsauftrag hat mir mal wieder gezeigt, was ich bei Selbstständigen oft erlebe:
Der Alltag in der Selbstständigkeit ist oft voll. Zu voll, denn Termine, Kundinnen und Kunden, Angebote, Rechnungen, spontane Themen – alles läuft gleichzeitig.
Und irgendwo dazwischen nimmst Du Dir immer wieder vor:
- „Ich müsste mich eigentlich mal um meine Zahlen kümmern.“
- „Ich müsste meine Abläufe klarer strukturieren.“
- „Ich müsste unternehmerisch mehr machen.“
Machst Du aber nicht. Nicht, weil Du nicht willst. Sondern weil in Deinem Alltag schlicht kein Raum dafür ist.
Und genau das hat Folgen.
- Du triffst Entscheidungen aus dem Bauch heraus.
- Abläufe werden mit der Zeit eher komplizierter als einfacher.
- Und Du bist ständig beschäftigt – ohne wirklich das Gefühl zu haben, voranzukommen.
Genau das sehe ich in der Zusammenarbeit mit Selbstständigen immer wieder.
Der Punkt ist nicht, dass sie zu wenig tun. Der Punkt ist: Es fehlt oftmals der Überblick.
Sobald der da ist, verändert sich viel:
✔ Entscheidungen werden leichter
✔ Prioritäten klarer
✔ der Kopf ruhiger
Nicht, weil weniger Arbeit da ist. Sondern weil das Richtige passiert.
Und genau darum geht es am Ende: nicht mehr machen. Sondern klarer.
Wenn Du ehrlich auf Deinen Arbeitsalltag schaust, stelle Dir doch mal die Frage:
Was kostet mich gerade am meisten Zeit und Nerven?
Wenn der Mut schwindet – ein Brief an Selbstständige in der Talsohle
Nachdem ich im März mit einigen Selbstständigen zu tun hatte, die gefühlt gerade im Keller der Emotionen saßen und keinen Ausweg sahen, war es mir besonders wichtig, einen Blog-Beitrag zu schreiben, der Mut und Zuversicht geben sollte.
Man spricht selten darüber, aber viele Selbstständige kennen diesen Punkt:
Den Moment, in dem Du Dich fragst, ob das alles noch Sinn macht.
➡️ Ob Deine Selbstständigkeit wirklich trägt.
➡️ Ob Du etwas übersiehst.
➡️ Oder ob Du einfach nicht gut genug bist.
Und während Du das denkst, machst Du weiter. Nach außen wirkt alles stabil. Aber innen wird es leiser. Schwerer.
Ich erlebe das in meiner Arbeit immer wieder. Gerade in den letzten zwei Wochen hatte ich einige solcher Themen bei meinen Kund:innen.
Und ich möchte Dir etwas mitgeben:
Das, was Du gerade erlebst, ist keine endgültige Bewertung Deiner Selbstständigkeit.
Es ist eine Phase. Eine Talsohle.
Und die hat oft mehr mit äußeren Umständen zu tun, als Dir lieb ist:
➡️ Marktveränderungen.
➡️ Menschen, die gehen.
➡️ Dinge, die sich nicht beeinflussen lassen.
In solchen Momenten ist der Impuls oft: mehr machen, schneller werden, alles verändern. Aber genau das ist selten das, was wirklich hilft.
Was Du zuerst brauchst, ist Stabilität. Einen klaren Blick auf das, was da ist.
Und den einen nächsten Schritt – nicht den perfekten.
Wenn Du gerade an so einem Punkt stehst:
Du bist nicht allein. Und Du musst da auch nicht allein durch.
Hier findest Du den kompletten Beitrag: “Wenn der Mut schwindet – ein Brief an Selbstständige in der Talsohle“
Rollenwechsel: Von der Kollegin zur Chefin
Ich habe gerade einen spannenden Auftrag, in dem es um den Rollenwechsel von der Kollegin zur Chefin geht.
Eine meiner Kundinnen hat einen bestehenden Betrieb gekauft, in dem sie vorher jahrelang gearbeitet haben.
Fachlich funktioniert das bei ihr sehr gut, obwohl sie noch viele unternehmerische Fragen hat, mit denen sie sich vorher nie beschäftigen musste. Die eigentliche Herausforderung liegt bei ihr woanders:
Gerade den Rollenwechsel von der Mitarbeiterin zur Unternehmerin und von der Kollegin zur Führungskraft hat sie ein wenig unterschätzt, denn aus der fachlichen Verantwortung wird die Verantwortung für das gesamte Unternehmen.
Die Stolpersteine, die sich bei ihr gerade zeigen, sind bei vielen anderen Selbstständigen ähnlich.
Zum Beispiel:
• weiterarbeiten wie ein Mitarbeiter,
• Entscheidungen zu lange aufschieben,
• zu viel selbst machen,
• die Zahlen nicht konsequent im Blick haben und
• keine oder nur wenig Zeit für Strategie einplanen.
In meinem neuen Blogartikel habe ich die 5 häufigsten Fehler nach einer Unternehmensübernahme zusammengefasst – und natürlich auch, wie Du sie vermeiden kannst.
Wenn Du selbst ein Unternehmen übernommen hast oder darüber nachdenkst, könnte der Beitrag für Dich interessant sein.
Den Artikel findest Du hier:Von der Mitarbeiterin zur Unternehmerin: 5 typische Fehler nach der Unternehmensübernahme
Werte-Matrix für Selbstständige & Führungskräfte
Raus aus dem Autopiloten – rein in bewusstes Handeln

Ich habe kürzlich im Impulse-Newsletter einen Beitrag zur Wertematrix gelesen, den ich sehr spannend fand:
https://www.impulse.de/selbstmanagement/wertematrix/7633299.html
Der Artikel hat mich direkt gepackt – vor allem, weil er ein Thema aufgreift, das viele Selbstständige gut kennen:
Wir reagieren im Alltag oft schneller, als uns lieb ist.
Zwischen Kundenterminen, To-dos und Entscheidungen laufen viele Dinge im Autopilotmodus. Und genau da wird es interessant.
Ich habe die Werte-Matrix aus meiner Perspektive so umgestaltet, dass sie im Alltag von Selbstständigen und kleinen Unternehmen wirklich nutzbar ist – reduziert auf das Wesentliche:
- Was triggert mich gerade?
- Wofür will ich eigentlich stehen?
- Was mache ich stattdessen ganz automatisch?
- Und: Was wäre jetzt ein kleiner, stimmiger nächster Schritt?
Mehr braucht es oft gar nicht.
Keine große Theorie – sondern ein kurzer Moment innehalten. Und dann bewusst entscheiden, statt einfach zu reagieren.
Für mich war das im März eine schöne Erinnerung daran, wie viel Wirkung in kleinen Reflexionsschleifen steckt.
Vielleicht ist das ja auch für Dich ein hilfreicher Impuls.
Wie gehst Du mit solchen Momenten um, in denen Du merkst: „Ich reagiere gerade nur noch“?
InMotion geht in die nächste Runde – bist Du dabei?

Unternehmerin sein bedeutet Freiheit. Und gleichzeitig: Entscheidungen treffen, Verantwortung tragen – oft allein.
Genau dafür haben wir InMotion – Der Unternehmerinnenkreis geschaffen.
Nach zwei intensiven, sehr wertvollen Treffen öffnen wir nun noch wenige Plätze für den nächsten Termin am 05.05.2026.
Was InMotion besonders macht?
Wir gehen bewusst in die Tiefe.
Das bedeutet:
- Weniger Themen – dafür echte Klarheit
- Strukturierte kollegiale Fallberatung statt losem Austausch
- Raum für Verbindung, die auch über den Termin hinaus trägt
Hier geht es nicht darum, „kurz drüber zu sprechen“. Sondern darum, wirklich weiterzukommen.
Für Selbstständige Frauen, die:
- ihr Business klar führen wollen
- ehrliches Sparring auf Augenhöhe suchen
- bereit sind, sich einzubringen und andere zu stärken
📅 05.05.2026 | 08:30–12:00 Uhr
Koblenz, Weinhaus „Zum schwarzen Bären“, Koblenzer Straße 35
Deine Investition: 75 € zzgl. MwSt. oder vergünstigt im Jahrespreis.
Max. 12 Teilnehmerinnen | jede Branche nur einmal
Wenn Du spürst, dass genau das Dein Raum ist:
Schreib uns eine Nachricht oder melde dich direkt per Mail bei: anjapeters@diegoldader.de
Wir freuen uns auf dich.
Anja & Heike
Über diesen Link findest Du ausführliche Informationen zu InMotion- Der Unternehmerinnenkreis – schau mal vorbei.
Darüber habe ich im März gebloggt

Welche Themen haben Dich im März beschäftigt? Wie kann ich Dich unterstützen?
Schreibe mir und vereinbare Deinen kostenfreien Erstberatungstermin!








