Manche Monate bringen Tempo. Andere bringen Entwicklung.
Der Februar gehörte eindeutig zur zweiten Kategorie. Er war geprägt von strategischen Fragen, ehrlicher Selbstreflexion und starken Begegnungen – online wie offline.
- Im InMotion-Unternehmerinnenkreis wurde deutlich, wie groß der Bedarf an echter Sparrings-Tiefe ist.
- Im Austausch mit Kundinnen ging es um Vorbildfunktion und Haltung.
- Und für mich persönlich um die Frage, wie ich mein Business noch stimmiger ausrichten möchte.
Was mich besonders bewegt hat: Immer wieder ging es um Haltung. Um Führung. Um Resonanz. Und um die Frage, wie wir unternehmerisch bewusst gestalten – statt nur zu reagieren.
Ein Rückblick auf einen Monat, der mich unternehmerisch weitergebracht hat – und vielleicht auch Dich inspiriert.
InMotion im Februar: Wenn unternehmerische Tiefe auf echte Verbindung trifft

Der Februar hatte für mich einen besonderen Moment: unser zweites InMotion-Frühstück – der Unternehmerinnenkreis.
Neun Selbstständige sind am 25.02. zusammengekommen – drei mehr als beim Auftakt im November. Und wieder wurde deutlich: Der Bedarf nach einem echten Sparringsraum auf Augenhöhe ist groß.
Unternehmerin sein bedeutet Freiheit, Gestaltungsspielraum und Selbstbestimmung. Und gleichzeitig bedeutet es: Entscheidungen treffen, Verantwortung tragen – oft allein.
Genau hier setzt InMotion an.
Die Themen waren alles andere als oberflächlich:
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Wie gestalte ich eine Führungsstruktur, wenn meine Mitgesellschafterin gleichzeitig meine Freundin ist?
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Wie entwickle ich ein neues Workshop-Format für eine klar definierte Zielgruppe?
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Wie finde ich meinen Preis – und stehe innerlich wie äußerlich dazu?
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Wie werde ich nach einem kompletten Neustart in einer neuen Region sichtbar?
Das sind keine Small-Talk-Fragen. Das sind strategische, unternehmerische und persönliche Themen, die Tiefe brauchen.
Und genau diese Tiefe wollen wir halten.
Was wir gelernt haben
Mit neun Teilnehmerinnen und sieben eingebrachten Themen wurde eines sehr deutlich: Drei Stunden sind ein wertvoller Rahmen – aber sie brauchen klare Führung.
Wir haben uns im Anschluss bewusst folgende Fragen gestellt:
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Was ist unser Kernversprechen?
Tiefe? Entlastung? Verbindung? Klarheit? -
Wie sollen sich die Teilnehmerinnen nach drei Stunden fühlen?
Gesehen. Klarer. Nicht allein. -
Wofür wollen wir bekannt sein?
Für Substanz. Für echte Verbindung. Für Klartext.
Eine wichtige Entscheidung ist dabei gereift: Nicht „alle sollen drankommen“, sondern: Alle sollen wirklich profitieren.
Das bedeutet künftig: weniger Themen pro Termin. Mehr Tiefe, Struktur und mehr Raum für Verbindung.
InMotion entwickelt sich – vom Frühstücks-Event hin zu einem echten Unternehmerinnenkreis.
Und genau das fühlt sich richtig an.
Der nächste Termin: 05.05.2026
Wenn Du als Selbstständige oder Unternehmerin spürst, dass auch Du Dir mehr unternehmerischen Austausch auf Augenhöhe wünschst – dann bist Du herzlich eingeladen.
📅 Dienstag, 05.05.2026
🕘 09:00–12:00 Uhr
InMotion ist für Frauen, die ihr Business nicht nur „managen“, sondern bewusst gestalten wollen. Die bereit sind, sich einzubringen – und genauso bereit sind, andere zu stärken.
Die Gruppe ist bewusst begrenzt, um Tiefe und Qualität zu sichern. Wenn Du dabei sein möchtest, melde Dich gerne bei mir oder Anja Peters.
Wir freuen uns auf einen starken, klaren und verbundenen Kreis.
Dein Team hört nicht, was Du sagst – es sieht, was Du tust
Kürzlich habe ich mit einer Kundin ihre DNLA-Potenzialanalyse besprochen. Schnell kamen wir zu einer Frage, die für viele Unternehmer:innen entscheidend ist:
Wie wirke ich eigentlich als Vorbild?
Denn eines ist klar: Dein Team hört nicht nur, was Du sagst – es sieht, was Du tust.
Deine Stimmung, Deine Klarheit, Dein Umgang mit Fehlern – all das spiegelt sich im Verhalten Deines Teams wider.
Und das ist weder gut noch schlecht – es ist schlicht Realität.
Hast Du Dir heute schon folgende Fragen gestellt:
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Lebe ich vor, was ich einfordere?
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Stehe ich offen zu meinen Fehlern?
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Wie wirkt mein Verhalten auf mein Team?
Führung im Alltag passiert in kleinen Momenten – nicht in großen Worten. Wenn Du weißt, dass Du jeden Tag Vorbild bist, kannst Du bewusster handeln, statt nur zu reagieren.
Tipp: Ein kleiner Blick in den Spiegel kann viel verändern – für Dich und Dein Team. Vielleicht findest Du in meinem Blog-Beitrag: “Dein Team ist Dein Spiegel: Was Vorbildfunktion bedeutet – und was nicht” ein paar spannende Impulse?
LinkedIn Local am 26.02. in Koblenz – Begegnung, die bleibt



Ein besonderes Erlebnis im Februar war meine erste Teilnahme am LinkedIn Local in Koblenz – und was soll ich sagen: Ich bin begeistert.
Das Event wurde von Karina Schuh gemeinsam mit Patrick Schlüter und Valeria de Graaff organisiert und fand bei der Kalzip GmbH statt. Schon beim Ankommen war spürbar: Das wird kein steifes Networking mit Visitenkarten-Tausch. Über 90 Menschen, eine offene Atmosphäre, ehrliche Neugier und richtig gute Gespräche.
Inhaltlich gab es starke Impulse von Mirco Hillmann und Yannick de Beauregard von Kalzip – praxisnah, klar und mit Substanz. Und ja, auch das gehört dazu: Gutes Essen verbindet. Das Catering von Alexander’s hat definitiv seinen Teil zu dieser entspannten Stimmung beigetragen.
Mein persönlicher Lieblingsmoment war das moderierte Speeddating. Die Idee war simpel – Zeit stoppen, Wechsel ansagen, nächste Runde. In der Praxis wurde es… laut. Und lebendig. Und intensiv.
Es war so spannend zu beobachten, wie aus anfänglichem Smalltalk echte Gespräche wurden. Wie gelacht, diskutiert und aufmerksam zugehört wurde. Irgendwann hat kaum noch jemand das Signal zum Wechsel wahrgenommen – nicht, weil es chaotisch war, sondern weil niemand aufhören wollte zu reden. Es war echter Austausch auf Augenhöhe.
Dieser Abend hat mir einmal mehr gezeigt, warum ich solche Formate liebe – und warum ich es so wichtig finde, dass wir uns nicht nur digital zeigen, sondern auch persönlich in Begegnung gehen.
Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Termin. Ich bin ganz sicher wieder dabei.
6 Dinge, die ich in meinem Business anders mache
Kürzlich stellte mir jemand die Frage: “Gibt es Dinge, die Du in Deinem Business zukünftig ändern möchtest?”
Diese spannende Frage nahm ich mit auf eine Wanderung (für mich denkt es sich in Bewegung einfach besser 🙂 und ich bin zu folgender Erkenntnis gekommen:
Letztlich ist es mir extrem wichtig, näher an das zu kommen, was für mich Sinn macht und Energie freisetzt. Es sind bewusste Veränderungen, die mein Denken, Handeln und meinen Umgang mit mir selbst und anderen im Business noch stimmiger machen sollen.
Es geht mir nicht um schnelle Lösungen oder vorgefertigte Methoden, sondern um Haltungen, Entscheidungen und Gewohnheiten, die ich bewusst anpassen möchte – um Resonanz als inneren Kompass zu nutzen.
Diese sechs Punkte sind für mich keine To-do-Liste, sondern bewusste Kurskorrekturen:
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Entscheidungen, die ich mehr nach Gespür als nur nach Vernunft treffe,
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Gespräche, denen ich wirklich zuhöre und bei denen ich die Zwischentöne wahrnehme,
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mich selbst als Priorität, meine Energie bewusst einsetzen,
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weniger erklären und mehr einladen,
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Erfolg nicht nur an Zahlen messen, sondern an nachhaltiger Wirkung,
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mir erlauben, auch mal nicht alles zu wissen.
Diese Punkte sind miteinander verbunden: Sie leben von Eigenverantwortung, von der Bereitschaft, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, und vom Vertrauen in die eigene Selbstwirksamkeit.
Resonanz ist mein innerer Kompass für 2026. Sie zeigt mir, was stimmig ist, auch wenn es leise wirkt.
Ich habe hierzu einen kompletten Blog-Beitrag geschrieben: “6 Dinge, die ich 2026 in meinem Business anders mache” – wenn Du also mehr lesen möchtest, schau mal vorbei.
2025 war mein stärkstes Blog-Jahr
52 veröffentlichte Artikel – insgesamt inzwischen 165 Beiträge seit meinem Start 2023.
Was als Experiment begonnen hat, ist heute ein fester Bestandteil meines Unternehmens.
Beim Schreiben meines Blog-Rückblicks ist mir nochmal klar geworden:
Bloggen ist für mich längst kein Marketinginstrument mehr. Es ist ein Denkraum geworden. Ein Ort, an dem ich Themen sortiere, Erfahrungen einordne und Gedanken zu Ende bringe.
Und manchmal auch ein Raum, in dem echte Begegnung entsteht.
Ein paar Erkenntnisse aus meinem Blogjahr 2025:
– Tiefe schlägt Oberflächlichkeit
– Struktur ist Wertschätzung (Quick-Answers!)
– Persönlichkeit wirkt stärker als Perfektion
Und vielleicht die wichtigste:
Viele Selbstständige suchen nicht nur Lösungen – sondern Orientierung.
Genau dafür schreibe ich.
Wenn Du magst, nimm Dir gern einen Moment und wirf einen Blick in meinen Blog-Rückblick 2025.
Vielleicht findest Du Dich an der einen oder anderen Stelle wieder.
Warum Haltung nicht delegierbar ist
Besonders gefreut habe ich mich im Februar über die Verlinkung eines älteren Blog-Beitrags im RLP-Magazin. Es zeigt mir, dass die Themen, die mir wichtig sind, auch außerhalb meiner eigenen Community Resonanz finden.
Im Artikel „Warum Haltung nicht delegierbar ist“ geht es im Kern um eine Frage, die viele Selbstständige unterschätzen:
Was bedeutet Haltung eigentlich im unternehmerischen Alltag?
Haltung ist eben nicht nur eine nette Formulierung auf der Website oder ein Wert im Leitbild. Sie zeigt sich in Deinen Entscheidungen. In Deiner Art zu führen. In dem, was Du tolerierst – und in dem, was eben nicht.
Gerade für Selbstständige und kleine Unternehmen ist das entscheidend: Du kannst Aufgaben delegieren, Prozesse optimieren oder Dir Unterstützung einkaufen. Aber Deine Haltung kannst Du nicht abgeben. Sie ist die Basis für Deine Unternehmenskultur, für Deine Kundenbeziehungen und für die Art, wie Dein Team (wenn Du eines hast) arbeitet. Wenn Deine Werte und Dein Handeln nicht zusammenpassen, merken das Mitarbeitende und Kund:innen sofort.
Der Beitrag macht deutlich: Authentische Führung beginnt bei Dir selbst. Klarheit über die eigenen Werte schafft Orientierung – gerade in Zeiten, in denen Entscheidungen unbequem sind oder Konflikte auftauchen. Und genau dort zeigt sich unternehmerische Verantwortung.
Für mich ist das ein zentrales Thema meiner Arbeit: Unternehmerisches Handeln bedeutet nicht nur Zahlen, Prozesse und Strategien – sondern auch innere Klarheit und bewusste Führung. Deshalb hat mich diese Verlinkung ganz besonders gefreut.
Was sonst noch wichtig sein könnte
Neues Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz
Seit dem 16. Dezember 2025 hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ein neues Betriebsberatungsprogramm Rheinland-Pfalz (Nr. 158) aufgelegt, das die bisherigen Einzelprogramme zur Beratungsförderung bündelt und erweitert. Ziel ist es, beratende Leistungen für Unternehmen jeglicher Phase – vom laufenden Betrieb über Existenzgründungen bis hin zu Unternehmensübernahmen – besser zugänglich zu machen.
Das neue Programm bietet nicht rückzahlbare Zuschüsse zu externen Beratungskosten – bis zu 500 € pro Tagewerk (ein Tagewerk = mindestens acht Beratungsstunden). Die Förderung deckt ein breites Spektrum unternehmerischer Themen ab, darunter:
- Strategische, wirtschaftliche, organisatorische und technologische Unternehmensführung
- Digitalisierung und Einsatz von Künstlicher Intelligenz
- Produkt- und Kommunikationsdesign
- Wissens- und Technologietransfer, Innovation
- Beratung im Rahmen von Existenzgründungen
- Begleitung bei Unternehmensübernahmen und Nachfolgen
Gefördert werden kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz – einschließlich Gründerinnen und Gründern oder Personen, die ein Unternehmen übernehmen möchten. Ein Zuschuss kann für bis zu 20 Tagewerke innerhalb von vier Kalenderjahren gewährt werden, wobei für Existenzgründungen und Übernahmen spezielle Obergrenzen gelten.
Wichtig für die Praxis:
⇒ Der Antrag muss vor Beginn der Beratung gestellt werden – erst mit Bewilligung darf die Beratung beauftragt werden.
Mit dieser Neuausrichtung vereinfacht die ISB den Zugang zu Fördermitteln für betriebliche Beratungen und stärkt damit die unternehmerische Entwicklung in Rheinland-Pfalz – von der Geschäftswelt über digitale Themen bis hin zu Gründungs- und Nachfolgeprozessen.
Darüber habe ich im Februar gebloggt

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