So richtig angefangen mit dem Bloggen habe ich im Frühjahr 2023.
Heute kann ich sagen: Im Frühjahr 2023 war Bloggen für mich ein Experiment. Heute ist es ein fester Bestandteil meines Unternehmens.
Ein knappes Jahr später konnte ich schon viel eindeutiger erklären, warum ich überhaupt blogge und was ich mir davon verspreche. Diese Erkenntnisse habe ich in meinem Blog-Beitrag „Ich schreibe, … um Nutzen zu stiften“ sehr ausführlich beschrieben.
Was im Mai 2023 als „Lückenfüller“ begonnen hat (ich hatte plötzlich ziemlich viel Zeit), hat sich inzwischen zu einem festen Wochenritual entwickelt. Bis heute habe ich insgesamt 165 Blog-Beiträge geschrieben und veröffentlicht – 52 davon im Jahr 2025.
Meine 3 am häufigsten geklickten Blogartikel 2025
Beginnen möchte ich mit den drei Blog-Beiträgen, die 2025 am meisten geklickt wurden. Ein Blick in Google Analytics hilft mir hier bei der Auswertung.
Ich muss sagen, ich war wirklich überrascht – insbesondere über Platz 3. Hier hätte ich eher einen Beitrag erwartet, der sich sehr pragmatisch mit den täglichen Herausforderungen von Selbstständigen beschäftigt: betriebswirtschaftliche Themen, Fragen der Mitarbeiterführung oder strategische Ausrichtung.
And the winner is …
Was ich aus dieser Hitliste lerne?
Selbstständige suchen nicht nur Struktur und Zahlen. Sie suchen Orientierung, Entlastung – und manchmal auch Erdung.
Meine 3 längsten Blogartikel aus 2025
Spannend finde ich auch die Statistik zur Länge meiner Beiträge. 2025 habe ich sage und schreibe 289.594 Wörter veröffentlicht. Das entspricht einer Gesamtlesezeit von rund 19 Stunden und 18 Minuten – und vermutlich noch deutlich mehr Schreibzeit.
Am umfangreichsten waren diese Beiträge:
- Glossar für Selbstständige: Wichtige Begriffe rund um Finanzen und Controlling (6.845 Wörter)
- BAFA-Förderung: So nutzt Du Unternehmensberatung für Selbstständige richtig – klar, pragmatisch, wirkungsvoll (4.985 Wörter)
- Gesundes Wachstum – was bedeutet das eigentlich für Deine Selbstständigkeit? (4.672 Wörter)
Meine 3 wichtigsten Blogartikel 2025
Bevor ich meine drei wichtigsten Blogartikel nenne, möchte ich eine Erkenntnis voranstellen, die mich schon seit 2024 begleitet:
Bloggen ist für mich viel mehr als Sichtbarkeit.
Sichtbarkeit ist wichtig – natürlich. Aber sie ist nicht mein eigentlicher Antrieb. Ich blogge, um meinen Zweck der Existenz zu leben.
In den „Big Five for Life“-Seminaren von John Strelecky habe ich gelernt: Am Anfang steht das Herz. Wofür schlägt es? Genau darum geht es beim Purpose – oder, wie John Strelecky es nennt, beim Zweck der Existenz.
Und meiner lautet:
Ich stifte Nutzen, indem ich Menschen bewege.
Immer wenn ich mit Selbstständigen arbeite, weiß ich: Hier bin ich richtig. Hier kann ich etwas in Bewegung bringen – manchmal groß, manchmal nur als Denkanstoß.
Genau deshalb habe ich diese drei Blogartikel ausgewählt. Nicht, weil sie besonders viele Klicks hatten. Sondern weil sie aus meiner Sicht am meisten bewegt haben – auch bei mir: zum Nachdenken, zum Klarwerden, zum Handeln.
Was mich sehr freut:
Diese drei Beiträge stehen exemplarisch für das, was ich unter unternehmerischer Selbstführung verstehe:
- Verantwortung übernehmen,
- wirtschaftlich denken und
- bewusst gestalten.
Meine Blog-Erfolge 2025
Als ich 2023 mit dem Bloggen begonnen habe, war es ein Experiment. Ich wollte schreiben, Wissen teilen – und ehrlich gesagt auch eine neue Struktur für mich schaffen.
2025 ist daraus etwas anderes geworden.
1. Fachlich bin ich deutlich tiefer geworden
Manche Themen haben mich richtig gefordert: Begriffe sauber erklären, Zusammenhänge durchdringen, Dinge auf den Punkt bringen, die im Alltag oft diffus bleiben.
Gerade umfangreiche Beiträge wie das Glossar oder die BAFA-Förderung haben mir gezeigt: Wenn ich schreibe, denke ich klarer. Und wenn ich klarer denke, kann ich besser beraten.
Bloggen ist für mich inzwischen auch ein Instrument der fachlichen Schärfung geworden.
2. Persönlich bin ich mutiger geworden
Früher hätte ich oft gedacht:
„Ist das wirklich relevant genug?“ oder „Darf ich das so deutlich sagen?“ oder “Interessiert das überhaupt jemand?”
Heute schreibe ich auch unbequeme Gedanken. Ich beziehe Position. Ich verbinde Fachliches mit Haltung.
Und genau das fühlt sich stimmig an.
3. Unternehmerisch ist etwas Entscheidendes passiert
In den letzten Monaten habe ich bewusst wahrgenommen, dass meine Blog-Beiträge nicht nur gelesen werden – sie kommen an.
Menschen, die mich vorher nicht kannten, sind auf mich aufmerksam geworden. Nicht über Empfehlungen. Nicht über mein Netzwerk. Sondern über einen Blogartikel.
Und aus einem dieser Kontakte ist nach einem Kennenlerngespräch ein konkreter Auftrag entstanden.
Auch meine Beiträge aus der Kategorie „Zahlenwerk“ haben Wirkung gezeigt: Im Januar 2026 durfte ich einen kleinen Online-Workshop für das Lerntherapeuten-Netzwerk geben.
Spätestens da war für mich klar:
Bloggen ist kein „Content-Marketing-Spiel“. Es ist eine Beziehung auf Distanz. Und manchmal sogar der erste Schritt in eine Zusammenarbeit.
Meine 3 wichtigsten Blog-Lektionen
Lektion 1: Ein Quick-Answer-Block ist kein Luxus – sondern Respekt vor der Zeit
Selbstständige haben wenig Zeit. Sie wollen schnell verstehen: Ist das hier gerade relevant für mich oder nicht?
Ein klarer Einstieg, eine strukturierte Zusammenfassung oder ein Quick-Answer-Block helfen enorm. Sie schaffen Orientierung – und Vertrauen.
Daher für mich die glasklare Erkenntnis: Struktur ist kein Marketing-Trick. Struktur ist Wertschätzung.
Lektion 2: Tiefe schlägt Oberflächlichkeit
Die längsten Beiträge gehören gleichzeitig zu den meistgelesenen.
Das hat mir gezeigt: Meine Zielgruppe will keine schnellen Business-Floskeln. Sie will Substanz.
Wenn ich ein Thema wirklich durchdringe – betriebswirtschaftlich, strategisch oder strukturell –, dann entsteht echter Mehrwert.
Und genau dafür werde ich gelesen.
Lektion 3: Persönlichkeit wirkt stärker als Perfektion
Die Resonanz auf Platz 3 der meistgeklickten Beiträge (Wandern für Selbstständige: Warum Natur Dein stärkstes Business-Tool ist) hat mich überrascht. Denn hier geht es um mein Herzensthema von mir.
Für mich ist Wandern mehr als Bewegung und Natur mehr als Kulisse. Sie kann zu einem echten Business-Werkzeug werden – wenn man ihr den Raum gibt.
Daher war dies eine wichtige Erkenntnis für mich:
Menschen verbinden sich nicht nur mit Fachwissen. Sie verbinden sich mit Haltung, mit Energie, mit Echtheit.
Je mehr ich schreibe, wie ich arbeite – klar, pragmatisch, bodenständig und mit Herz –, desto stimmiger fühlt es sich an.
Meine 3 Blog-Beiträge, die Dir dabei helfen, herauszufinden, ob wir zusammenpassen
Sich im Dschungel der Coaches und Berater:innen zurechtzufinden, ist für viele Selbstständige eine echte Herausforderung.
Deshalb habe ich einige Beiträge geschrieben, die dabei helfen sollen, herauszufinden, ob ich die passende Begleiterin auf Deinem unternehmerischen Weg bin.
Mein Fazit
Wenn ich auf mein Blogjahr 2025 zurückblicke, dann denke ich weniger an Zahlen oder Statistiken. Auch wenn sie spannend sind.
Ich denke eher an Entwicklung.
Daran, wie aus einem Experiment ein fester Bestandteil meines Arbeitsalltags geworden ist. Daran, wie sich mein Schreiben verändert hat. Klarer, strukturierter – und gleichzeitig persönlicher.
Bloggen ist für mich heute kein Marketinginstrument mehr, das man „bespielt“. Es ist ein Denkraum geworden. Ein Raum, in dem ich Themen sortiere, Erfahrungen einordne und Gedanken zu Ende bringe.
Und manchmal auch ein Raum, in dem Begegnung entsteht. Mit Menschen, die ich sonst vielleicht nie kennengelernt hätte.
Was mich dabei besonders freut:
Dass viele meiner Beiträge genau dort andocken, wo Selbstständige im Alltag oft alleine unterwegs sind – zwischen Verantwortung, Entscheidungen und dem Wunsch, die Dinge wirklich gut zu machen.
Ob ich 2026 weiterschreibe? Ja, ziemlich sicher.
Nicht, weil ich einen Redaktionsplan erfüllen möchte. Sondern weil Schreiben für mich inzwischen dazugehört.
- Als Werkzeug zum Denken.
- Als Möglichkeit, Nutzen zu stiften.
- Und als Einladung an die, die sich in meinen Themen wiederfinden.

Wenn Du beim Lesen gemerkt hast, dass Dich meine Themen beschäftigen oder Du Dir an der einen oder anderen Stelle Begleitung wünschst:
Dann lass uns gern ins Gespräch kommen.
In einem unverbindlichen Kennenlern-Termin finden wir gemeinsam heraus, ob und wie ich Dich auf Deinem unternehmerischen Weg unterstützen kann.








